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Die Winterruhe ist nötig, da die Tiere in der freien Natur einem festem Jahresrhythmus unterliegen. Zusätzlich sorgt sie für den Paarungstrieb, sobald die Tiere aus der Ruhephase erwachen.

Bei kranken und zu jungen Henrys verzichte ich auf die Winterruhe, da das Gesunden und Aufwachsen im Vordergrund stehen sollte. Grundsätzlich schicke ich keine Tiere in die Winterruhe, die jünger als ein Jahr sind, es sei denn, sie ziehen sich von selber zurück.

Zwischen Ende September und Mitte November beginne ich langsam damit, die Beleuchtungsdauer und somit auch die Temperatur im Terrarium zu verringern. Außerdem reduziere ich allmählich die Futtermenge um das Tier auf die bevorstehende Ruhephase vorzubereiten. Damit fahre ich fort, bis das Füttern komplett eingestellt wird und die Beleuchtungszeit auf wenige Stunden verringert wurde. Der Darm der Tiere sollte nun geleert sein, um der Fäulnis im Magen- Darmtrakt während der Winterruhe vorzubeugen. Sie begeben sich meist selbstständig in ihre Winterquartiere und verbleiben dort meist völlig regungslos. Haben sich alle Tiere zurück gezogen, kann die Beleuchtung komplett abgestellt werden. Lediglich frisches Wasser ist immer bereit zu stellen. Glättet man den Sand im Terrarium, kann man sehr schön sehen, wie oft wer und wann ans Wasserbecken gegangen ist.

Der Ruhezeitraum schwankt zwischen einigen Wochen und mehreren Monaten. Der Rekord meiner Tiere liegt trotz wieder eingeschalteter Beleuchtung bei gut fünf Monaten.