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Die folgenden Beschreibungen beruhen auf meinen eigenen Erfahrungen und sind kein Patenrezept, können jedoch als hilfreiche Tipps dienen.

Als geeignetes Brutgefäß bietet sich eine ausgekochte (keimfreie) Heimchendose an. Diese wird zur Hälfte mit feuchtem Vermiculit befüllt. Die Eier (max. vier pro Dose) sollten bis zur Hälfte im Brutsubstrat eingebettet werden. Nun können die Dosen in den Inkubator gestellt werden.

Die Temperatur sollte auf 27-28°C und die Luftfeuchtigkeit auf ca. 90% gehalten werden. Bei handelsüblichen Inkubatoren (z.B. BRUJA 3000) ist dies mittels automatischen Temperaturreglern einfach zu gewährleisten. Einmal wöchentlich sollte man den Zustand der Eier bzw. die Feuchtigkeit des Substrat kontrollieren. Eingefallene oder verschimmelte Eier sind umgehend zu entfernen, um eine eventuelle Pilzverbreitung zu verhindern. Achten Sie diesbezüglich darauf, dass kein Wasser auf die Eier tropfen kann.

Das Gelege wird ca. 72 Tage gezeitigt. Ein bis zwei Tage vor dem Schlupf fangen die Eier an zu "schwitzen", es bilden sich kleine Tröpfchen an der Schalenoberfläche. Beim Schlupf durchstoßen die Jungtiere die Schale mittels kräftiger Bewegungen mit dem Kopf voran. So können sie auch einige Tage inne halten bevor sie komplett dem Ei entweichen. Die Bauchdecke ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht 100%ig geschlossen. Aus diesem Grund werden die Jungtiere nach der Entnahme vorerst auf Küchenpapier in eine Dose gesetzt. Sobald die Bauchdecke geschlossen ist, können die Tiere ins Terrarium umgesetzt werden.

Aufzucht