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Die ersten Tage werden die Winzlinge in ihrem noch so jungen Leben keine Nahrung zu sich nehmen. Dies ändert sich jedoch schlagartig und die Kleinen mutieren zu wahren Fressmaschinen.

Das Futter unterscheidet sich mit dem der Elterntiere nicht in der Art, sondern lediglich in der Größe. Die Futtertiere sollten mit Vitaminen und Mineralstoffen bestäubt werden. Neben Lebendfutter muss auch pflanzliches angeboten werden. Obst, Salat und Gemüse sollten dabei auf dem täglichen Speiseplan stehen. Je früher man die Tiere daran gewöhnt, desto selbstverständlicher ist der Verzehr im späteren Alter. Es muss darauf geachtet werden, dass alle Jungtiere täglich trinken. Dies ist beispielsweise mit einer Pipette sicherzustellen. Ebenfalls ist eine Schale mit Taubengrit (Sepiaschale) als Calciumvorrat anzubieten.

Das Terrarium ist übersichtlich zu halten und muss mit genügend Platz ausgestattet sein. Eine Erhöhung reicht meist schon aus, um zu frühem Revierverhalten vorzubeugen. Versteckmöglichkeiten wie z.B. Höhlen oder Pflanzen dienen den Tieren als nötiges Rückzugsgebiet. Neben einer Wasserschale sind dies die einzigen Einrichtungsgegenstände, die in den ersten Wochen von Bedeutung sind.

Sichtkontakt zu Artgenossen (auch Elterntieren) in anderen Terrarien ist zu vermeiden, da es im schlimmsten Fall zum Stresstod führen kann.

Bereits nach zwei Wochen ist ein Größenunterschied zu erkennen. Nach Möglichkeit sollten die Tiere den Körpergrößen entsprechend in Gruppen gehalten werden.

Oft kommt es vor, dass die Kleinen sich gegenseitig in die Extremitäten und den Schwanz beißen. Ich empfehle daher, die Patienten und auch Futterverweigerer aus dem Terrarium zu nehmen und einzeln aufzuziehen. Zu diesem Zweck habe ich vier separate "Quarantäne" Terrarien eingerichtet.